Hinweise zum Washingtoner Artenschutzabkommen

Um der Bestands- und teilweise sogar Ausrottungsgefährdung vieler Tier- und Pflanzenarten wirksam zu begegnen, wurde 1973 das "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen" - kurz "Washingtoner Artenschutzabkommen" (WA) - geschlossen. Das WA schützt sowohl gefährdete Tier- und Pflanzenarten selbst als auch die hieraus gewonnenen Erzeugnisse vor illegalem Handel und sieht spezielle Ein- und Ausfuhrregelungen vor.

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie u.a. Madagaskar, Mauritius als auch die Komoren sind Vertragsstaaten des WA und an die Durchsetzung seiner Vorschriften gebunden. Bedenken Sie dies bitte bei Urlaubsreisen und beim Kauf und der Mitnahme exotischer Souvenirs auf Ihrer Rückreise. Sowohl bei der Ausreise aus Madagaskar, Mauritius, bzw. den Komoren als auch der Einreise in die EU können sich unter Umständen unangenehme Konsequenzen aus der Verletzung von Artenschutzbestimmungen ergeben - von der Beschlagnahmung geschützter Arten und Produkte bis zur Einleitung von Strafverfahren.

Anträge auf Erteilung deutscher CITES-Ein- bzw. Ausfuhrgenehmigungen oder WIederausfuhrbescheinigungen richten Sie bitte direkt an das Bundesamt für Naturschutz, das für Deutschland die Vollzugsbehörde des WA ist.

Kontakt:

Bundesamt für Naturschutz / Abt. I 1
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 84 91-11 13
Fax: +49 (0) 228 84 91-11 19
  BfN%27%de,CitesMA

Auskünfte zu Verfahren und Bestimmungen in Madagaskar, Mauritius oder den Komoren können Ihnen ausschließlich die betreffenden nationalen WA-Vollzugsbehörden erteilen. Namen, Adressen und Erreichbarkeiten können in der CITES-Kontaktdatenbank abgerufen werden.

CITES