Kleinstprojekte der Botschaft

Mit Kleinstprojekten der Entwicklungszusammenarbeit hat die Bundesregierung die Möglichkeit, flexibel, schnell und wirksam Hilfe zur Verbesserung der Lebensumstände der ärmsten und armen Bevölkerungsschichten zu leisten und auf punktuelle Notlagen der Bevölkerung zu reagieren. Im Rahmen von Kleinstmaßnahmen können z.B. Sachgüter und kurzfristige Schulungsmaßnahmen finanziert werden.

Gefördert werden Maßnahmen, die durch örtliche Institutionen (z.B. NGO, Selbsthilfegruppen, Kirchen o.ä.) nicht selbst finanziert werden können. Voraussetzung für Kleinstvorhaben ist, dass sie innerhalb des laufenden Haushaltsjahres abgeschlossen werden können und zu keinen Folgekosten für die Botschaft führen. Besonderes Augenmerk legt die Botschaft auf Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensumstände benachteiligter Bevölkerungsgruppen wie Kindern und Jugendlichen, Frauen und älteren Menschen. Wichtige Entscheidungskriterien bei der Prüfung der Förderungswürdigkeit eines Projekts sind ein angemessener Eigenbetrag sowie die Mitarbeit des Projektträgers und der Betroffenen.

Kleinstprojekte sollten möglichst zu Beginn des Jahres bei der Botschaft beantragt werden.

Einzelpersonen oder bereits privilegierte Gruppen können nicht gefördert werden.

Personalausgaben der Projektträger sowie laufende wiederkehrende Ausgaben für Verbrauchsgüter, wie Medikamente, Nahrungsmittel, Spritzen, Verbandszeug, Futtermittel, etc. können ebenso nicht bezuschusst werden.

Eine Infobroschüre der Botschaft (in französischer Sprache) ist auf dieser Seite in der rechten Spalte als pdf-Datei zu finden.