Deutsches Engagement für den internationalen Klimaschutz

Staatsministerin Pieper bei der Eröffnung einer Konferenz zum Thema Klimawandel Bild vergrößern Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper auf der Konferenz "Climate Diplomacy in Perspective - From Early warning to Early Action" am 10. und 11. Oktober 2011 in Berlin (© Thomas Köhler / photothek) Der Wandel des globalen Klimas wird im 21. Jahrhundert weltweit gravierende Folgen haben.
Die menschengemachte Emission von Treibhausgasen in die Atmosphäre hat vermutlich entscheidend zu dem kontinuierlichen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts beigetragen. In jüngster Zeit zeigten uns die Weizenmissernte in Russland, die Überschwemmungen in Pakistan und die schreckliche Dürre in Ostafrika, wie abhängig die Menschheit von klimatischen Bedingungen ist.

Klimasicherheitspolitik ist unabdingbar für globalen Wohlstand, für Nahrungsmittel-, Wasser- und Energiesicherheit, für eine offene Weltwirtschaft, für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Rechtsstaatlichkeit. Um den beobachteten Klimatrend nicht weiter zu verstärken und der vom Menschen verursachten Erderwärmung langfristig entgegen zu wirken, muss die Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre auf ein Niveau gebracht werden, auf dem eine weitere Schädigung des Klimasystems der Erde verhindert wird. Dafür setzt sich die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) ein. Auf der 3. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention im Dezember 1997 wurde das Kyoto-Protokoll verabschiedet, welches bis heute das wichtigste globale Umweltabkommen ist.

Wassermassen, Dorfstraße Bild vergrößern (© dpa/pa) Die deutsche Bundesregierung beabsichtigt den internationalen Klimaschutz auf außenpolitischer Ebene weiter voran zu treiben und tut das auch. Auf deutsche Initiative hat der Außenministerrat der Europäischen Union eine Einigung darüber erzielt, dass die europäische Klimaschutz-Diplomatie ausgebaut wird. Im gleichen Monat hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen unter deutschem Vorsitz erstmals anerkannt, dass der Klimawandel Frieden und Sicherheit beeinträchtigen kann. Es ist das Ziel deutscher Klimaaußenpolitik diese Dynamik dafür zu nutzen, weiter auf ein rechtlich verbindliches und universelles Klimaschutzübereinkommen zu drängen.

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